
Aktuelles
Wilde Wiese Newsletter Nr. 71, September 2026
Liebe Wiesenfreund:innen,
bei uns ist weiterhin alles im grünen Bereich: In diesem Newsletter gibt es einen spannenden Beitrag von Georg Wilhelm über Efeu – genau wie Moos häufig unterschätzt oder falsch eingeschätzt, aber in Wirklichkeit ein immergrüner Superheld! Außerdem eine schöne Buchempfehlung im Nachklapp zum Moos-Artikel und einen Rückblick auf WWW-Aktivitäten im Rundlingsmuseum (Jetzt neu! Mit maschineller Unterstützung! Wir waren begeistert!).
Denjenigen, die den Efeu-Artikel gerne auf Papier haben möchten, sei die aktuelle UNA ans Herz gelegt – da erscheint er nämlich auch.
Naturschutz ist möglich – Wilde Wiese rocks!
FLÄCHEN
Wir haben eine Anmeldung von 1,1 ha in Prezelle bekommen!
Damit haben wir aktuell 359,0503 ha neue Gesamtfläche.
AKTUELLES/ BUCHTIPP

Wiebke Danielsen-Runge von den Lüneburger Wilden Wiesen legt uns folgendes Buch ans Herz:
„Es gibt ein grandioses! sehr gut zu lesendes Buch über Moose: „Das Sammeln von Moos“ von Robin Wall Kimmerer, bei Matthes & Seitz erschienen. Nach der Lektüre will man nie wieder Moos beseitigen! Insbesondere hat mich fasziniert, wie Moos Pionierarbeit für besseren Boden und „Aufwertung“ von Flächen leistet …“
TERMINE
Für alle, die sich mal richtig austoben wollen, haben wir hier DIE Gelegenheiten:
Samstag, 17. Oktober 2026, 10:00 Uhr
Treffpunkt: Lindenkrug Pevestorf
Arbeitseinsatz auf NABU-Flächen
Anmeldung erwünscht unter 05861/979171
Samstag, 24. Oktober 2026, 10:00 Uhr
Treffpunkt: Parkplatz Örenburg (an der B 493 nahe Woltersdorf)
Arbeitseinsatz auf NABU-Flächen
Anmeldung erwünscht unter 0172/7415693


WWW ist mit einem Stand vertreten!
EINSA(A)TZ IM RUNDLINGSMUSEUM
Auf der wilden Wiese ganz hinten im Rundlingsmuseum Wendland in Lübeln haben wir vor drei Jahren auf einer Teilfläche mit Grabgabel, Spaten und Hacke die Grasnarbe abgetragen, um hier eine artenreiche Wiesenblumenmischung auszusäen. Das hat Spaß gemacht und hat auch gut geklappt, war aber auch ganz schön schweißtreibend und zeitaufwendig.
Nun, Anfang September, wollten wir eine weitere Einsaat ausprobieren, dieses Mal auf einem 40-m²-Stück an der Obstscheune. Während die erste Aktion auf einem feuchten Standort stattfand, können hier eher Arten der trockeneren Verhältnisse zur Entfaltung kommen. Jetzt wollten wir außerdem mal Erfahrung sammeln, wie die Bodenbearbeitung mit Technik erleichtert werden kann. Denn für Wieseneinsaaten ist es in den allermeisten Fällen nötig, zuerst einmal die Pflanzendecke zu öffnen, damit die Samen überhaupt eine Chance haben. Oft setzt man dazu eine Umkehrfräse ein, aber eine Alternative ist ein Sodenschneider. Wie andere Maschinen für den Garten- und Landschaftsbau kann solch ein Gerät bei M&A-Grünwelt in Lüchow geliehen werden und kostet da ab 35 € Miete (für einen halben Tag).
Mit dem Sodenschneider werden die Grassoden in einer Tiefe bis zu 6 cm abgeschält und können dann wie bei der Rollrasenproduktion abgerollt werden. Wir waren vorher neugierig-skeptisch, aber/
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Herzlichst Katja und Georg
für WWW (wendland.wildewiese.net)
Wenn Du Fragen, Anregungen oder Ideen hast, oder den Newsletter nicht mehr erhalten möchtest, melde Dich gerne bei uns: wendland@wildewiese.net
Spenden an WildeWieseWendland ab 01.04.2026 bitte an:
NABU Deutschland e.V., Kreisverb.Lüchow-Dannenberg
IBAN DE48 2585 0110 0045 0012 86
Wichtig: Verwendungszweck „WildeWieseWendland“