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Wilde Wiese Newsletter Nr. 25, November 2022

Liebe Wiesenfreund:innen,

in diesem Newsletter bieten wir Euch jetzt schon die Möglichkeit, unsere einzigartige Regio-Saatmischung für 2023 vorzubestellen, wir stellen das Projekt „Reddebeitzer Wiesen“ der Loki-Schmidt-Stiftung vor und machen Werbung für ihren Kalender. Außerdem gibt es jede Menge Inspiration aus der Gemeinde Damnatz, wo Bürgermeister, Landwirte und Einwohner:innen gemeinsam ein tolles Artenschutz-Projekt nach dem anderen raushauen.

Viel Freude beim Lesen!

FLÄCHEN

Wir haben aktuell keine Neumeldung, damit ist die Gesamtfläche 334,36 ha groß.

AKTUELLES

Wird Wiesen-Saatgut für 2023 gebraucht?

Im Frühjahr dieses Jahres hatten wir von der Firma Saaten-Zeller eine “Sammelbestellung” für eine Regiosaatgut-Mischung für die Neuanlage von Blumenwiesen gestartet. Die Nachfrage in unserem Netzwerk und bei der Kulturellen Landpartie war prima und wir haben alles an die Frau und an den Mann bringen können. Der Selbstkostenpreis betrug 13 € für 100 g, was für 100 m² ausreicht. Netterweise wurde oft durch Spenden aufgerundet. 

Für 2023 möchten wir diese Aktion wiederholen. Dafür wäre es gut, dass Ihr jetzt schon (bis Ende November) Euren Bedarf anmeldet, falls Ihr größere Mengen (so ab 1000 g) benötigt. Wir empfehlen eine Wieseneinsaat im Spätsommer/Frühherbst, denn bei Frühjahrsaussaat ist die Trockenheit ein sehr großes Risiko. Es ist also noch eine Zeitlang hin bis zur Aussaat. Trotzdem ist es sinnvoll, früh zu planen, weil jetzt noch die Chancen gut sind, das “richtige” Saatgut für alle Arten der Mischung zu bekommen. 

Zum Hintergrund: Einsaat von gekauftem Saatgut für eine Wilde Wiese ist nach unserer Meinung nur die zweitbeste Lösung. An erster Stelle steht, zu gucken, ob nicht schon ein artenreicher Zustand da ist. Wenn nicht, ist es unseres Erachtens das Optimum, Wildblumen aus der direkten Umgebung anzusiedeln (mit samenreichem Mahdgut oder, kleinflächig, mit von Hand gesammelten Samen). Wo dies allein aber nicht realistisch ist, ist Regiosaatgut der empfehlenswerte Weg.

Wir haben eine Mischung aus 20 landschaftstypischen und bewährten Wiesenblumenarten für eine Wiesenneubegründung zusammengestellt. Wenn wir frühzeitig bestellen, gibt es gute Chancen, dass alle Arten aus dem Ursprungsgebiet “Ostdeutsches Tiefland” stammen, was auch bedeutet, dass sie im Wendland östlich des Drawehns für Projekte in der freien Landschaft verwendet werden können, ohne dass eine Ausnahmegenehmigung von der Naturschutzbehörde vorliegen muss.

Mehr Infos finden sich auf unserem “Beipackzettel” für die diesjährige Mischung:
https://wendland.wildewiese.net/wp-content/uploads/2022/11/Beipackzettel-Saatgut1.pdf

Wenn Fragen sind, wendet Euch gerne an georg.wilhelm@gmx.de


Vortrag zu Blühflächen- und Feldrainprojekt in Damnatz

Wie schön: Im Wendland gibt es gerade eine Reihe von Gemeinden, die in ihrem Gebiet Naturschutzprojekte anschieben oder auch schon am Laufen haben. Eine Gemeinde, die bereits mittendrin ist, ist Damnatz. Hier gibt es sogar zwei Projekte.Weiterlesen? Hier geht`s zur Vollversion

Herzlichst

Katja für WWW(wendland.wildewiese.net)

Trägerverein EinsWeiter e.V. – einsweiter.com

Wenn Du Fragen, Anregungen oder Ideen hast, oder den Newsletter nicht mehr erhalten möchtest, melde Dich gerne bei uns: wendland@wildewiese.net